21.11.2019 – Polizeiberichte

Leinfelden-Echterdingen (ES): Auto aufgebrochen

Einen in der Rohrerstraße geparkten Nissan Pickup hat ein Unbekannter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag aufgebrochen. Zwischen 16.30 Uhr und 6.30 Uhr verschaffte sich der Dieb auf noch ungeklärte Art und Weise Zugang zu dem verschlossen abgestellten Fahrzeug. Neben einer Kettensäge, nebst zweier Ersatzketten und einer Bohrmaschine fiel ihm auch ein kleinerer Bargeldbetrag in die Hände. Mit seiner Beute im Wert von mehreren hundert Euro flüchtete er anschließend unerkannt. Der Polizeiposten Leinfelden-Echterdingen ermittelt. (cw)

Leinfelden-Echterdingen (ES): Fahrradfahrer auf Zebrastreifen von Pkw erfasst

Ein 15-Jähriger ist am Mittwochmorgen mit seinem Fahrrad über den Fußgängerüberweg in der Bahnhofstraße in Leinfelden gefahren und dabei von einem Pkw erfasst worden. Die 63 Jahre alte Autofahrerin war kurz nach 7.30 Uhr mit ihrem Daihatsu Sirion in Richtung Rohrer Straße unterwegs, als der Jugendliche auf seinem Mountainbike plötzlich die Straße querte. Infolge der Kollision wurde der Radfahrer auf die Motorhaube aufgeladen und zurück auf die Fahrbahn geworfen. Der 15-Jährige zog sich dabei mehrere Verletzungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt zirka 1.200 Euro. (mr)

Wernau (ES): Unter Drogeneinfluss vor Polizeikontrolle geflüchtet (Zeugenaufruf)

In äußerst rasanter und halsbrecherischer Weise ist am Mittwochabend ein Autofahrer vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und hat dabei mehrere Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdet. Dass der später vorläufig festgenommene, 19-jährige Tatverdächtige, wie bislang bekannt, dabei keinen Verkehrsunfall verursachte, ist wohl nur dem Zufall zu verdanken. Kurz vor 20.30 Uhr meldete sich ein auf der B 313 in Richtung Esslingen fahrender Verkehrsteilnehmer über Notruf bei der Polizei und gab an, dass er von einem schwarzen Mercedes durch dichtes Auffahren bedrängt werde. Durch eine Streifenbesatzung wurden beide Pkw in der Kirchheimer Straße (L 1207) in Wernau angetroffen, wobei der Mercedes-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Dieser gab jedoch Gas und flüchtete auf der L 1207 mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Kirchheim/Teck. Auf der Allee zwischen Wernau und der Abzweigung nach Notzingen überholte er zwei Pkw und gefährdete dabei einen entgegenkommenden Autofahrer. Auf der Serpentinenstrecke kurz vor Kirchheim überholte der Mercedes erneut, wobei auch hier ein entgegenkommender Wagen offenbar nur knapp einem Frontalzusammenstoß entging. Der Fahrer setzte seine Flucht durch die Kirchheimer Innenstadt in Richtung Autobahn fort und missachtete hierbei die Rot zeigende Ampel der stark befahrenen Kreuzung Paradiesstraße / Kolbstraße / Stuttgarter Straße. Beim Abbiegen in die Steingaustraße wäre es zudem beinahe zur Kollision mit einem verkehrsbedingt wartenden Pkw gekommen. Auf der A 8 in Richtung Karlsruhe wurde der hochmotorisierte Mercedes AMG von den Beamten für kurze Zeit aus den Augen verloren, ehe er an der Rastanlage Denkendorf von einer Polizeistreife festgestellt werden konnte. Der 19-jährige Fahrer leistete im Zuge der vorläufigen Festnahme Widerstand und musste zu Boden gebracht werden. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten zudem mutmaßliches Betäubungsmittel auf. Da auch ein durchgeführter Test den Verdacht auf Drogenkonsum ergab, musste der 19-Jährige in der Folge auch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Im Besitz einer Fahrerlaubnis ist der Tatverdächtige den derzeitigen Ermittlungen zufolge nicht. Sein Pkw wurde noch vor Ort beschlagnahmt und abtransportiert. Der Heranwachsende, der nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, sieht nun einer ganzen Reihe von Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft entgegen. Im Zuge der Ermittlungen sucht das Polizeirevier Kirchheim/Teck Zeugen sowie Personen, die durch die rasante Fahrweise gefährdet worden sind und bittet diese, sich unter der Telefonnummer 07021/501-0 zu melden. (mr)

Nachtrag zur Pressemitteilung vom 15.10.2019 / 11.46 Uhr und der gemeinsamen Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart vom 17.10.2019 / 15.59 Uhr

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen

Ostfildern-Scharnhauser Park (ES):

Gegen einen 31-jährigen Tatverdächtigen, der sich wegen Einbruchdiebstahls bereits in Untersuchungshaft befindet, ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen nun auch wegen des Verdachtes des schweren Raubes.

Der Mann war, wie bereits berichtet, bereits am 17. Oktober nach einem Einbruch in ein Bekleidungsgeschäft auf frischer Tat festgenommen und in Untersuchungshaft genommen worden. Die nachfolgenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass der Mann auch für einen Raub auf einen Senioren im Hohenemsweg als Verdächtiger in Frage kommt. Am 14. Oktober hatte ein zunächst unbekannter Täter an der Tür eines 71-Jährigen geklingelt, den Senior mit einem Werkzeug bedroht und sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschafft. Dabei hatte das Opfer leichte Verletzungen erlitten. Mit Bargeld und einem Mobiltelefon war er anschließend geflüchtet. (Siehe Pressemeldung vom 15.10.2019). Hinweise aus den sozialen Medien brachten die Polizei auf die Spur des Täters.

Die Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen, der sich zu den Vorwürfen bislang ausschweigt dauern an. (cw)

Landkreise Reutlingen, Esslingen und Tübingen: Telefonbetrüger verursacht erneut hohen Schaden (Warnhinweis und Zeugenaufruf)

Am Donnerstagvormittag ist erneut eine Seniorin von einem Telefonbetrüger, der sich als Polizeibeamter ausgab, um Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Euro betrogen worden. Gegen 10.30 Uhr meldete sich der Betrüger bei der 75-jährigen Seniorin und gab sich als angeblicher Kommissar Krüger aus. Mit der frei erfundenen Geschichte, in ihrer Bank seien Schließfächer ausgeraubt worden, brachte er die Frau dazu, ihre gesamten Wertsachen aus dem Schließfach abzuholen und einem unbekannten Komplizen des Betrügers zu übergeben. Dieser gab sich als angeblicher Zivilfahnder aus und wird als etwa 165 cm groß und schlank beschrieben. Er war zwischen 20 und 25 Jahre alt, hatte einen kurz geschnittenen Bart und kurze, dunkle, angegraute Haare. Bekleidet war er mit einer dunklen Jeans, Pullover mit Hemd und einer schwarzen Jacke. Hinweise nimmt das Polizeirevier Kirchheim unter der Telefonnummer 07021/501-0 entgegen. Nach wie vor kommt es im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen täglich zu zahlreichen betrügerischen Anrufen, in denen die Kriminellen auf unterschiedliche Art und Weise versuchen, an das Bargeld und die Wertgegenstände ihrer Opfer zu gelangen. Die Masche der Betrüger reicht dabei unter anderem vom selbsternannten Polizeibeamten oder Staatsanwalt, der zur Sicherung des Vermögens der Angerufenen vor angeblichen Einbrüchen oder Überfällen die Aushändigung des Hab und Guts verlangt, über den vermeintlichen Angehörigen in einer Notlage bis hin zum vorgegaukelten Glück in einem Gewinnspiel. Das Polizeipräsidium Reutlingen hat in eigens produzierten Videos einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten nachgestellt und gibt Tipps und Hinweise, um mögliche Opfer aber insbesondere auch die Angehörigen der meist älteren Geschädigten zu sensibilisieren. Die Videos sind im Internet auf der Homepage des Polizeipräsidiums Reutlingen unter https://ppreutlingen.polizei-bw.de, der Facebook-Seite des Polizeipräsidiums Reutlingen unter www.Facebook.com/PolizeiReutlingen/Videos und auf Twitter bei www.twitter.com/PolizeiRT zu finden.

Die Polizei rät außerdem:

   - Legen Sie bei einem derartigen Anruf sofort auf und lassen Sie 
     sich auf kein Gespräch ein. 
   - Übergeben oder überweisen Sie nie Geld einem Fremden, egal für 
     wen er sich ausgibt oder in wessen Auftrag er angeblich handelt. 
   - Niemals rufen Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere 
     Amtspersonen bei Ihnen an und fragen Sie nach ihren persönlichen
     Verhältnissen oder bestehendem Vermögen aus. Geben Sie niemandem
     derartige Auskünfte. 
   - Schenken Sie Gewinnversprechen keinen Glauben, insbesondere wenn
     die Einlösung des Gewinns an Bedingungen geknüpft ist. Bei 
     echten Gewinnen müssen Sie kein Geld im Voraus überweisen! 
   - Beraten Sie sich mit einem Angehörigen. 
   - Wenn sich der Verdacht ergibt, dass es sich um einen 
     betrügerischen Anruf handelt, melden Sie diesen unverzüglich der
     Polizei. 
   - Die Polizei bietet unter www.polizei-beratung.de Tipps und 
     Informationen zum Schutz vor diesen Betrügern zum Download an. 
     (cw) 

Leinfelden-Echterdingen (ES): Fahrzeugbrand

Ein technischer Defekt dürfte den polizeilichen Ermittlungen zufolge die Ursache für den Brand eines Fahrzeugs am Donnerstagmittag auf der Überleitung von der B 27 auf die Flughafenstraße gewesen sein. Ein 51-Jähriger war gegen 14.50 Uhr mit seinem Porsche auf der B 27 von Tübingen herkommend, in Richtung Flughafen unterwegs. An der Überleitung zur Flughafenstraße bemerkte er plötzlich Rauch im Fahrzeug, hielt an und alarmierte die Rettungskräfte. Die Feuerwehr, die mit zahlreichen Einsatzkräften rasch vor Ort war, konnte nicht mehr verhindern, dass der Wagen vollständig ausbrannte. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden an dem Fahrzeug wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt. (cw)